Treffen mit dem Bundespräsidenten: Aktuelle Herausforderungen und humanitäre Hilfe

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Treffen mit dem Bundespräsidenten: Aktuelle Herausforderungen und humanitäre Hilfe

Am 19. Januar 2026 in München, anlässlich des Gedenktages zur Deportation und Vertreibung der Ungarndeutschen, hatte Volodymyr Leysle, Vorsitzender des Rates der Deutschen der Ukraine, die Gelegenheit, persönlich mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ins Gespräch zu kommen und die Lage der deutschen Minderheit in der Ukraine zu thematisieren.

Im Rahmen des Austauschs informierte Volodymyr Leysle den Bundespräsidenten über die kritische Situation der Strom- und Wärmeversorgung in der Ukraine und stellte die wichtigsten Unterstützungsprioritäten dar. Besonders betonte er die Folgen der russischen Angriffe sowie der anhaltenden Stromausfälle, durch die Menschen ohne Licht, Kommunikation, Heizung und Wasserversorgung auskommen müssen. Am stärksten betroffen sind dabei ältere Menschen und Kinder.

Volodymyr Leysle überreichte dem Bundespräsidenten und seiner Ehefrau einen Kalender mit Fotografien des kriegsbedingt beschädigten historisch-kulturellen Erbes der Deutschen in der Ukraine. Zudem berichtete er über die Arbeit der DELKU sowie über das Projekt in Nowohradkiwka. Diese Geschichte berührte die First Lady, Frau Elke Büdenbender, besonders – die Kirche in Nowohradkiwka liegt ihr sehr am Herzen.

Er dankte dem Bundespräsidenten für seine Solidarität mit der Ukraine und bat darum, angesichts der schwierigen humanitären Lage eine Ausweitung der Unterstützung zu prüfen.

Ein besonderer Dank gilt Dr. Bernd Fabritius sowie dem gesamten Büro des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten für die kontinuierliche Unterstützung und Hilfe.

Darüber hinaus sprach Volodymyr Leysle dem Haus des Deutschen Ostens (HDO) seinen Dank für die verlässliche Partnerschaft und die wertvolle Zusammenarbeit aus. Ebenso bedankte er sich bei allen Mitgliedern des RDU für die Ratschläge, die Unterstützung und die gemeinsame Arbeit.

21 Januar 2026
Autor: Büro des RDU
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