
Seit Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine steht die Bundesregierung fest an der Seite der deutschen Minderheit vor Ort. Um den schwierigen Lebensbedingungen der Betroffenen inmitten des furchtbaren Krieges zu begegnen, wurden aus dem Bundeshaushalt neben der Förderung der Spracharbeit, des Erhalts und der Weiterentwicklung der ethnokulturellen Identität, der Jugendarbeit und der Stärkung der Selbstorganisationen auch Hilfen im sozialen Bereich geleistet. Diese beliefen sich in den Jahren 2022 bis 2024 auf rund. 227.000 Euro bis rund 252.000 Euro jährlich. Für das Jahr 2025 wurden dafür sogar rund 480.000 Euro bereitgestellt.
Mit diesen Mitteln werden dringend benötigte soziale Maßnahmen finanziert, darunter Lebensmittelpakete, Medikamente, Operationen und Gesundheitshilfen. Darüber hinaus werden finanzielle Einzelfallhilfen in Höhe von jeweils bis zu 100 Euro pro Person geleistet. Diese Art der Unterstützung wurde erstmals nach dem völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine im Jahr 2022 eingeführt, um auch die Angehörigen der deutschen Minderheit zu versorgen, die nicht über die Ausgabe der Lebensmittelpakete erreicht werden können.
„Gerade in Zeiten des Krieges ist es unsere Pflicht, unsere Verantwortung gegenüber der deutschen Minderheit in der Ukraine wahrzunehmen“, erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius.
„Die Menschen vor Ort brauchen unsere Solidarität, und es ist ein starkes Zeichen, dass die Bundesrepublik die Hilfen im sozialen Bereich in diesem Jahr sehr stark ausgeweitet hat. Wir bekennen uns klar zur Unterstützung der deutschen Minderheit in diesen schwierigen Zeiten.“
Die Hilfen im sozialen Bereich werden in enger Zusammenarbeit mit dem Rat der Deutschen in der Ukraine geleistet. Sie orientieren sich am konkreten Bedarf vor Ort.