Eliteförderung

„Unsere Besten 2016“

Vom 17. Oktober bis 14. November 2016 fand ein Wettbewerb „Unsere Besten 2016“ statt, der vom Rat der Deutschen der Ukraine und dem Wohltätigkeitsfonds „Gesellschaft für Entwicklung“ angekündigt wurde. Das Projekt setzte es sich zum Ziel, verdiente ethnische Deutsche anzuerkennen und zu fördern. Darunter sind Leute, die anerkannte Erfolge in ihrem Berufsleben erzielt haben, d.h. im Bereich der Kultur, Kunst, Bildung oder Öffentlichkeitsarbeit zugunsten der deutschen Minderheit der Ukraine.

Am 26. November wurden die Gewinner je nach Nominierung feierlich in Odessa bekanntgegeben. Das sind:

  • Persönlichkeit des öffentlichen Lebens – Olga Paschtschenko. Leiterin der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Bila Zerkwa seit 1999, BIZ-Multiplikatorin für Management und kulturelle Freizeittechnologien, RDU Mitglied. Seit 20 Jahren werden zahlreiche Bildungs- und Kulturprojekte unter der Leitung von Olga Paschtschenko für die ethnischen Deutschen und alle Interessierten realisiert.
  • Wissenschaftler des Jahres – Elwira Plesskaja. Dozentin, Historikerin, Heimatforscherin, RDU Mitglied. In den Jahren 2015, 2016 wurden die Filme „Spaziergang durch das „deutsche“ Odessa“ und „Wir sind keine Fremden“ nach dem Drehbuch von Elwira Plesskaja gedreht.
  • Lehrer der deutschen Sprache – Olga Tybor. Vorsitzende des Wolhyniendeutschen Vereins, Deutschlehrerin. 2016 hat sie das Praktikum im Bundestag und im Kreis Lippe (Partnerstadt von Luzk) absolviert.
  • Journalist des Jahres – Olena Dej. Journalistin, Leiterin der Redaktion für deutsche Fernsehsendungen auf dem Fernsehkanal „Tyssa-1“.
  • Unternehmer des Jahres – Igor Wolf. Unternehmer, Gründer des Druckereinetzes „Wolf“, das 2016 die „Deutschen Wochen“ in der Ukraine gefördert hat.
  • Persönlichkeit aus Kunst und Kultur, Nominierung Gesang – Marina Kechter und Elena Gudz. Marina Kechter ist ein aktives Mitglied der Gebietsgesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Charkiw, Autorin von zahlreichen Artikeln über das Schicksal der Russlanddeutschen, eine mehrmalige Preisträgerin des Festivals der nationalen Minderheiten. Olena Gudz ist Solistin der Odessaer Gebietsphilarmonie. 2016 hat sie am Konzert-Requiem zum 75. Jahrestag der Deportation der Deutschen aus der Ukraine als Mitglied des „Pracht Ensembles“ in Kiew, Lwiw, Charkiw, Dnipro und Odessa teilgenommen.
  • Persönlichkeit aus Kunst und Kultur, Choreographie – Olena Dudko. Choreographin, Leiterin des Tanzvereins „Zaubersaiten“. Unter ihrer Leitung hat die Gruppe an 29 Festivals der nationalen Minderheiten teilgenommen.
  • Persönlichkeit aus Kunst und Kultur, Literatur – Galina Newentschannaya. Schriftstellerin, Malerin. Autorin von fünf Büchern (auf Ukrainisch veröffentlicht), unter anderem des Romans „Körner und Mühlsteine“, der der Deportation der Wolgadeutschen und den Trudarmisten gewidmet ist.
  • Persönlichkeit aus Kunst und Kultur, Kunst – Harry Ruff. Verdienter Maler der Ukraine, nimmt seit den 60-er Jahren aktiv an verschiedenen regionalen, landesweiten sowie internationalen Ausstellungen und Künstlertreffen. Über 10 Jahre ist er einer der beleibtesten Referenten vom Rat der Deutschen der Ukraine bei Seminaren und Pleinairs, unterrichtet Malerei für Kinder und Jugendliche. Um 2014 herum arbeitete er mit Unterstützung des Rates der Deutschen der Ukraine und der lutherischen St. Paul-Kirche in Odessa an der Bilderserie „Kirchen der Ukraine“ zum Anlass des 500. Jahrestages der Reformation.
  • Persönlichkeit aus Kunst und Kultur, Kunsthandwerk – Galina Podezwa. Leiterin des Kurses „Kreative Werkstatt“ der Seniorenakademie der Gebietsgesellschaft der deutschen Kultur in Cherson.
  • Persönlichkeit aus Kunst und Kultur, Musik – Dmytro Kist. Frontmann der der Rock-Band „Dillkraut“, Musiker, Gitarrist, beginnende Komponist, tritt sowohl mit Band als auch solo auf.
  • Eröffnung des Jahres – Sergij Zibert. Oberfeldwebel, Lehrgruppenkommandeur, Scharfschütze. 2015 verlieh ihm das Verteidigungsministerium der Ukraine die Ehrenzeichen „Für Soldatentugend“ und „ATO-Teilnehmer“.

Date: 26.11.2016 Autor: Бюро СНУ